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Und noch 'n Rekord / Erster Radsportverein nach IMPERIA

August 7, 2017

FkU arbeitet sich an Imperia ab (Bilderlink)

 

In Rekordfahrt fuhr der Radsportverein Freundeskreis Uphill e.V. (kurz FkU) als allererster Häfler Sportverein an diesem Wochenende von Friedrichshafen zu ihrer italienischen Partnerstadt Imperia an der ligurischen Riviera.Der FkU nahm sich 2 Jahre Vorbereitungszeit bei allergrößter Geheimhaltung und arbeitete sich in 3 Versuchen in unterschiedlicher Gruppenstärke, in einem Rutsch die Distanz von 612 km zu schaffen, am Städtepartnerschaftlichen Thema ab. Allergrößte Geheimhaltung deshalb, weil mehrere der anderen 5 Häfler Radsportvereine bereits eine Radfahrt nach Imperia angekündigt jedoch bislang noch nicht vollzogen hatten. So wollte man nicht den gleichen Effekt riskieren wie ihn vor ca. 100 Jahren der Engländer Robert Falcon Scott erlebte, als dieser am Südpol angekommen, die norwegische Flagge bereits 4 Wochen im Wind wehte. Der vielversprechendste erste Versuch im Sommer 2015 wurde durch einen Sturz, bei dem einer der Teilnehmer schwer verletzt wurde, überschattet und musste, nachdem die Bergung des Kameraden vom Splügenpaß vollzogen war, nach überschaubaren 403 Nonstop-Kilometer beendet werden. Anschließend versuchten es 2 kleinere FkU-Gruppen im August 2015 und im Juli 2017 erneut bis zum Rathaus in Imperia durchzukommen. Temperaturen jenseits von 38-40°C in sengender Sonne auf dem 200km langen Streckenabschnitt in der PO-Ebene zogen nahezu allen Teilnehmer irgendwann sprichwörtlich den Stecker. Einzig Felix Klünder erreichte zweimal nach 520km Voltri im Golf von Genua. Ein obligatorisches Bad im Meer war hier dann noch drin, jedoch nie das geheimgehaltene Ziel Imperia.Die 8 Mann starke Gruppe dieses Wochenendes nahm sich auf Grund der Erfahrungen zum Ziel in 2 Fahrtagen à rund 310km die erstmalige sportliche Erschließung, der seit 2014 von beiden Bürgermeistern beschlossene Städtepartnerschaft, zu vollziehen.Am Freitagmorgen um 6.00 Uhr brachen Hartwig Plath, Manni Kiechle, Alex Ank, Albin Beyer, Matze Rittler, Jürgen Wiest, Roland Hecht und Martin Abt in FN auf, um über das Rheintal, Chur, Thusis auf den 2115 hohen Splügenpaß zu fahren. Nach Passieren des Comer Sees, am Ende des ersten Tages und 317km stand abends eine Übernachtung am südlichen Alpenausläufer in Medolago auf dem Programm. Nur 4,5 Stunden Nachtruhe mußten reichen, erwartete den FkU doch ein langer heißer Tag mit einer gemessenen Spitzentemperatur von 43°C in Novi Ligure. Der 2te Tag führte den FkU durch die PO-Ebene vorbei an Pavia, Tortona hinauf auf den berühmten Turchino-Paß. Nach der Abfahrt des vom Frühjahrsklassiker Mailand-SanRemo bekannten Ligurenpasses erreichten die Sportler bei Gesamtkilometer 520 Genua. Der härteste Teil der Strecke mit weiteren 100km stand nun noch bevor. Gegenwind, ein ständiges „Auf und Ab“, Hitze und eine fast durchgängig beidseitig von Urlaubern beparkte und stark befahrene Hauptstraße sorgten für eine fahrerische und körperliche Herausforderung.So erreichte die Radsportgruppe das Rathaus in Imperia zum Gruppenfoto und schloss den offiziellen Teil der Rekordfahrt und das 2-Jahresprojekt des Vereins ab. Das geplante Treffen mit Imperias Sektion des Radsportverbands , dem ‚ACSI Sezione di Imperia‘ am gleichen Abend vor dem Rathaus verpaßten die Verantwortlichen leider knapp, war doch um 22.15 die kalkulierte Ankunftszeit um 1 Stunde wegen der vielen Hitzepausen in der Po-Ebene um über 1 Stunde überschritten. Die Verantwortlichen des ACSI fuhren deshalb zum Zeltplatz auf dem die beiden Begleiter Oskar Hecht und Gabriel Eberhard bereits für die Langdistanzfahrer das Nachtlager eingerichtet hatten, und übergaben dort ein Willkommenspräsent und überraschten die Sportler mit einer Urkunde über einen ebenso erzielten Rekord.Damit hat der FkU, laut Pressebericht: ‚….den Wettlauf nach Imperia gewonnen und die sprichwörtliche Latte für die anderen fünf Häfler Radsportvereine sportlich ordentlich hoch gehängt.‘ und so beansprucht der Freundeskreis Uphill e.V. den Rekord für die erste und herausfordernste Gruppenfahrt nach Imperia für sich, aber ebenso den Rekord für die schnellste Fahrt nach Imperia. Denn noch geheimer und im Stillen vollzogen bemerkt der 1.Vorsitzende des Vereins, Roland Hecht, dass er bereits vor 3 Wochen die komplette 612 km-Tour Non-Stopp zur Organisationsvorbereitung mit einer Netto-Fahrzeit von knapp über 26 Stunden abgefahren war. In Homage an Roald Amundsen und dessen Wettlauf zum Pol hängte der FkU deshalb am Samstag symbolisch und mit einem kleinen Schmunzeln eine kleine FkU-Flagge am Rathaus von Imperia auf und erwartet nun die sportlichen Conter aus FN.Radsportvereinen/-organisationen ordentlich einen vorgelegt und frühen uns auf die Konter.

 

 

 

 

 

 

 

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